Erfolgsgeschichte
Trisa AG: Hochverfügbare Netzwerkinfrastruktur für zwei Datacenter
Für Produktion, Entwicklung und den weltweiten Vertrieb ist Trisa auf zuverlässig verfügbare IT-Systeme angewiesen. Das technische Rückgrat bilden zwei eigene Rechenzentren am Standort Triengen. Um steigende Anforderungen an Leistung, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit abzudecken, modernisierte Trisa gemeinsam mit arcade die gesamte Datacenter-Netzwerkinfrastruktur.
Entstanden ist eine redundante Netzwerkarchitektur mit klar getrennten Netzwerkebenen, automatischer Umleitung des Datenverkehrs bei Störungen und genügend Leistungsreserven für die weitere Entwicklung.

Als international tätiges Produktionsunternehmen betreibt die Trisa AG am Standort Triengen zwei eigene Rechenzentren. Darin laufen zentrale Systeme für Produktion, Entwicklung und Administration. Störungen im Datacenter-Netzwerk können sich deshalb direkt auf wichtige Geschäftsprozesse auswirken.
Die bestehende Netzwerkinfrastruktur war über viele Jahre gewachsen und stiess zunehmend an ihre Grenzen. Insbesondere neue Server- und Storage-Systeme stellten höhere Anforderungen an Bandbreite und Netzwerkleistung. Gleichzeitig reichte die bestehende Redundanz nicht mehr aus, um die angestrebte Verfügbarkeit sicherzustellen. Bei einem Ausfall sollte der Datenverkehr künftig automatisch über ein zweites System oder einen alternativen Netzwerkpfad weitergeführt werden.
Trisa verfügt über eine eigene IT-Organisation. Für die Konzeption und Umsetzung der neuen Datacenter-Architektur war jedoch zusätzlich spezialisiertes Netzwerk-Know-how gefragt. Deshalb zog Trisa die Netzwerkspezialisten von arcade bei.
Das Ziel war klar: eine leistungsfähige und ausfallsichere Infrastruktur, die den heutigen Bedarf abdeckt und sich bei zukünftigen Anforderungen flexibel erweitern lässt.
Trisa AG
Die Trisa AG mit Sitz in Triengen (LU) ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten in den Bereichen Mundpflege, Haarpflege und Schönheitspflege. TRISA Produkte werden auf allen Kontinenten in über 80 Ländern vertrieben, täglich verlassen über eine Million Produkte die modernen Produktionswerke in der Schweiz. Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit stehen dabei im Zentrum. Dank einer ausgeprägten Innovationskultur und der engen Zusammenarbeit mit Universitäten und Zahnmedizinern gilt Trisa als Technologie- und Innovationsführer in der Entwicklung neuer Produkte und Konzepte.
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Erneuerung der Datacenter-Netzwerkinfrastruktur
Im Rahmen des Projekts wurde die bestehende Core-Switch-Infrastruktur vollständig ersetzt. arcade entwickelte gemeinsam mit Trisa eine klar strukturierte Datacenter-Netzwerkarchitektur, in der die verschiedenen Netzwerkebenen sauber voneinander getrennt sind. Services werden gezielt über Firewalls segmentiert. Dadurch lassen sich Datenflüsse kontrollieren und unterschiedliche Netzwerkbereiche klar voneinander abgrenzen.
Im zentralen Core-Netzwerk kommen Cisco Catalyst 9500 Switches zum Einsatz. Der Datacenter-Layer wurde mit Cisco Nexus 9300 Switches aufgebaut. Separate Cisco Catalyst 9200 Switches übernehmen das Management der Infrastruktur. Sämtliche zentralen Komponenten und Verbindungen sind redundant ausgelegt.
Die neue Infrastruktur stellt Anschlüsse von 1 bis 100 Gbit/s bereit. Damit deckt sie die aktuellen Anforderungen von Trisa ab und bietet gleichzeitig Reserven für zusätzliche Systeme, neue Anwendungen und wachsende Datenmengen.

Hochverfügbarkeit durch intelligentes Routing und redundantes Core-Design
Eine hohe Verfügbarkeit entsteht nicht durch eine einzelne Komponente. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus redundanten Geräten, mehreren Netzwerkverbindungen und einer automatischen Steuerung des Datenverkehrs.
Das zentrale Element der neuen Architektur ist das Routing-Protokoll OSPF, kurz für «Open Shortest Path First». Vereinfacht gesagt sorgt OSPF dafür, dass Daten automatisch über einen verfügbaren Netzwerkpfad geleitet werden. Fällt eine Verbindung oder ein Netzwerkgerät aus, berechnet das System automatisch eine alternative Route und leitet den Datenverkehr ohne manuelle EIngriffe entsprechend um. Das reduziert das Risiko und die Dauer von Netzwerkunterbrüchen, was insbesondere für geschäftskritische Systeme und die Verbindung zwischen den beiden Datacentern wichtig ist.
Auch das Core-Netzwerk ist redundant aufgebaut. Mit einem Virtual Switching System, kurz VSS, werden zwei physische Core-Switches als ein gemeinsames logisches System betrieben. Fällt einer der beiden Switches aus, führt das zweite Gerät die zentrale Netzwerkfunktion weiter. Zudem lassen sich geplante Wartungsarbeiten mit geringeren Auswirkungen auf den laufenden Betrieb durchführen.
Für Trisa bedeutet dieses Zusammenspiel eine stabilere Netzwerkinfrastruktur und eine deutlich höhere Ausfallsicherheit im zentralen Datacenter-Bereich.
Technische Umsetzung im Überblick:
Die neue Datacenter-Netzwerkarchitektur wurde konsequent auf Leistung, Redundanz und Erweiterbarkeit ausgelegt:
- Zwei geografisch getrennte Rechenzentren mit identischer Netzwerkarchitektur
- Cisco Catalyst 9500 als redundante Core-Switches mit 100-Gbit/s-Verbindungen
- Cisco Nexus 9300 Switches im Datacenter-Layer, angebunden mit je zwei Uplinks mit 25 Gbit/s
- Verbindungen mit 100 Gbit/s zwischen den Nexus-Switches pro Datacenter
- Separate Management-Switches für klare Trennung der Netzwerkebenen
Mit der neuen Datacenter-Netzwerkinfrastruktur verfügt Trisa über eine leistungsfähige und hochverfügbare Basis für ihre geschäftskritischen IT-Systeme. Die klare Architektur, kombiniert mit intelligentem Routing und redundanten Core-Komponenten, sorgt für einen stabilen Betrieb und vereinfacht gleichzeitig Wartung und Weiterentwicklung.
Die Lösung ist so ausgelegt, dass zukünftige Anforderungen an Bandbreite, neue Applikationen oder zusätzliche Systeme ohne grundlegende Umbauten integriert werden können. Damit ist Trisa technologisch bestens aufgestellt – heute und in Zukunft.
Stabile Basis für die weitere Entwicklung
Mit der neuen Datacenter-Netzwerkinfrastruktur verfügt Trisa über eine leistungsfähige und ausfallsichere Basis für ihre geschäftskritischen IT-Systeme. Die redundanten Komponenten und Verbindungen reduzieren das Risiko eines zentralen Netzwerkausfalls. Gleichzeitig erleichtert die klare Architektur den Betrieb, die Wartung und die gezielte Weiterentwicklung durch die interne IT.
Steigen die Anforderungen an Bandbreite oder kommen neue Systeme und Anwendungen hinzu, lässt sich die Infrastruktur erweitern, ohne die Architektur grundlegend neu aufzubauen. Damit ist das Datacenter-Netzwerk für die heutigen Aufgaben und die weitere Entwicklung von Trisa vorbereitet.
arcade: Ihr Networking Cisco Partner
arcade ist zertifizierter Networking Cisco Partner und Cisco Premier Provider. Wir begleiten Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und dem Betrieb moderner Cisco-Netzwerkinfrastrukturen. Dazu gehören individuelle Lösungen in den Bereichen Netzwerk, Datacenter, Security und Collaboration ebenso wie standardisierte Managed Network- und Connectivity-Services.
Als eigener Internet Service Provider kann arcade die Verantwortung durchgängig übernehmen: vom Netzwerk am Unternehmensstandort bis zur Anbindung an das öffentliche Netz. Unternehmen erhalten damit Beratung, Architektur, Umsetzung, Betrieb und Weiterentwicklung aus einer Hand.
Der Cisco-Partnerstatus bestätigt die fachliche Spezialisierung und die definierten Qualitäts- und Betriebsprozesse von arcade.
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