Raphi, Senior System Engineer
«Mit Automatisierung mehr Raum für das Wesentliche schaffen.»
Raphi ist Senior System Engineer bei arcade. Er ist jemand, der nicht nur Systeme optimiert, sondern auch Impulse für technische Entwicklungen setzt. Als Vordenker für Automatisierung denkt er strukturiert, pragmatisch und immer ein paar Schritte weiter. Sein Ziel: Mehr Effizienz im Arbeitsalltag durch clevere, nachhaltige Lösungen. Seine Neugier treibt ihn an – sein Know-how macht den Unterschied.

Technik, die verbindet
Raphi ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil vom arcade Team. Sein Arbeitsalltag ist vielseitig, kollaborativ und lösungsorientiert. Ob Linux-basierte Server, Container-Technologien oder Automatisierung – bei ihm trifft Fachkompetenz auf Teamspirit. Über 95 % aller Webserver im Internet laufen auf Linux – kein Wunder, dass man als Linux System Engineer gefragt ist. Und weil heute Microservices-Architekturen weit verbreitet sind, gehören Container-Technologien für ihn zum täglichen Werkzeugkasten.
«Bei arcade gehört Teamwork zum Alltag. Herausforderungen werden stets gemeinsam gemeistert», sagt er. So entstehen interdisziplinäre Gruppen, wie die Automation & Data Workgroup, in der Know-how aus verschiedenen Bereichen zusammenfliesst. Als Workgroup-Leader dieser Gruppe treibt er aktuell Projekte voran wie sichere Passwörter für Script-Ausführungen, Automatic Billing und eine Assets-CMDB.
Automatisieren statt copy-paste
Für Raphi gibt es nichts Unnötigeres als repetitive Aufgaben. «Wenn ich etwas mehr als zweimal machen muss, schreibe ich ein Skript dafür», sagt er schmunzelnd. Automatisierung ist für ihn nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch Ausdruck seines Qualitätsanspruchs. Er arbeitet intensiv daran, die verschiedenen Datentöpfe der arcade clever miteinander zu verknüpfen, um für die automatisierte Rechnungsstellung eine saubere Datengrundlage zu schaffen. Seine Vielseitigkeit erlaubt es ihm, verschiedene Lösungswege zu erkennen – und den besten auszuwählen.
Verantwortung statt Routine
Was ihn an seinem Beruf besonders reizt? Die Freiheit, mit modernen Technologien eigene Ideen umzusetzen, aber auch der stetige Wandel. «Die grösste Herausforderung ist, die Balance zu halten zwischen dem, was heute läuft, und dem, was morgen besser sein könnte». Für Raphi bedeutet das: nicht im Tagesgeschäft steckenbleiben, sondern bewusst Raum für Weiterentwicklung schaffen – Weiterentwicklung, die echten Nutzen für das Team, die Firma und die Kunden bringt. Auch Künstliche Intelligenz ist inzwischen Teil seiner Arbeit – sie schaut ihm beim Programmieren ständig über die Schulter, übernimmt aber nicht die Führung.
«Für mich gehört Lernen dazu, um immer wieder bessere Antworten auf bestehende Fragen zu finden.»
Vom Kinderzimmer zum Rechenzentrum
Seine Begeisterung für Technik begann früh: Als Jugendlicher programmierte er erste Webseiten und erkundete die digitale Welt auf eigene Faust. Der Weg zur Systemtechnik war für ihn eine bewusste Entscheidung. «Ich habe mich gegen Applikationsentwicklung entschieden, weil ich mir der Arbeitsalltag in der Systemtechnik vielseitiger vorgestellt habe und das hat sich für mich bestätigt.» Heute verbindet Raphi die Welten von Entwicklung und Betrieb durch DevOps-Tätigkeiten, Automatisierungen und Scripting. Besonders freut es ihn, sein Wissen im Alltag weiterzugeben: Als Praxisbildner begleitet er Lernende in seinem Arbeitsbereich, gibt Einblicke in reale Aufgabenstellungen und lebt technische Neugierde vor.
Familie und Sport als Kraftquelle
Raphi fühlt sich auf Brettern zuhause – egal ob Surfbrett, Skateboard oder Snowboard. Hauptsache draussen und in Bewegung. Aber am liebsten verbringt er seine Zeit mit seiner Frau und den zwei Kindern. Die Familie steht für ihn im Mittelpunkt und gibt ihm den Ausgleich zum technischen Alltag. In Nidwalden hat er sich ein Zuhause geschaffen – einen Ort zum Ankommen, Anpacken und Runterkommen. Und im Büro? Da wird er am Töggelikasten zum ernstzunehmenden Gegner.
«Ob Wellenreiten oder Familienzeit – beides hält mich im Gleichgewicht.»